Chicago am Rhein

Moonshine Karneval

Valentinstag war gerade, aber ihr habt nur Netflix geguckt und gechillt? Kein Problem! Bald ist es wieder soweit und ihr könnt am Heumarkt verkleidet zu lauter Musik feiern. Für die wilde Zeit des Jahres werden in der Karnevalshochburg Köln jetzt schon fleißig Alkohol und Kostüme geshoppt.

Zu Schäfers Nas’ Zeit ging es dort aber das ganze Jahr über wild zur Sache. Wer das bitte sein soll, fragt ihr? Heinrich Schäfer, der seinen Spitznamen seiner großen Nase zu verdanken hat, war eine Berühmtheit im Kölner Rotlichtmilieu. Seit Anfang der 60er Jahre war er gefürchtet wegen seiner Brutalität und einmal schlug er sogar einen Konkurrenten auf der Straße zusammen.

Schäfers Nas war von Beruf Zuhälter, was ihn zusammen mit den Schlägereien und anderen Delikten in den Knast wandern ließ. Er und die anderen „Kölner Originale“, die sich damals rumtrieben, verantworteten, dass das Köln dieser Zeit auch als „Chicago am Rhein“ bekannt war. Nichtsdestotrotz hat Al Capones kölsches Pendant dem Dompropst einen guten Dienst erwiesen: Als ein wichtiges Kreuz aus der Domschatzkammer entwendet wurde, konnte die Nas es nicht auf sich sitzen lassen. Er beschaffte das Kreuz  wieder und verzichtete auf den Finderlohn. Der Legende nach erbat er nur ein Gebet vom Dompropst, um seinen schlechten Taten etwas Gewicht zu nehmen. Diese Geschichte ist sogar Thema des Theaterstücks „Der König vom Friesenplatz“.

Wir wünschen den Jecken viel Spaß und ein frohes Saufgelage. Was man an Karneval so trinkt? Unseren CHICAGO SPIRIT Moonshine natürlich! 

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