Mythos Mond

Moonshine bezeichnet einen bei Mondschein (auf engl. Moonshine) schwarzgebrannten Schnaps aus den USA. Dieser Name entstammt der Prohibitions­zeit, während die Schwarzbrenner in den ländlichen Gegenden nachts heimlich ihren Alkohol brannten. Im Anbruch der Dunkelheit und im Lichtschein des Mondes. Warum aber wurde neu bei Mondlicht gebrannt? War es nur wegen der Dunkelheit um die versteckten Destillen vor den Prohibitionsagenten verbergen zu können? Oder strahlt der Mond eine besonders mystische Wirkung auf uns aus?

Geheimnisvoll und vertraut – der Mond besitzt viele Gesichter. Einige von uns sprechen ihm gar himmlische und magische Kräfte zu. Kein anderer Himmelskörper wurde von Menschen so oft mit Raketen erklommen und über keinen anderen ranken sich so viele Mythen. Schon seit vielen Jahrtausenden schaut der Mensch mit Ehrfurcht und Bewunderung zum Mond. Selbst die Mayas orientierten sich am Mondkalender und konnten den Untergang der Menschheit genau berechnen. Ohje, war das nicht erst letztens?

Unser Erdtrabant bewegt riesige Weltmeere und bestimmt die Gezeiten, wie Ebbe und Flut. Kann der Mond vielleicht  auch in unserem Körper Gezeiten auslösen? Schließlich bestehen wir über 70 Prozent aus Wasser. Viele Menschen sind überzeugt, dass der Mond unsere Gesundheit, Schlaf und das Pflanzenwachstum beeinflusst und richten ihr Leben nach den Mondphasen aus: Anhand von Mondkalendern werden OP-Termin oder gar Kindeszeugungen festgelegt. 

Die Mondratgeber empfehlen, alles das, was mehr werden soll, bei zunehmendem Mond zu tun, und alles das, was weniger werden soll, bei abnehmendem Mond. Hausbauen also bei Vollmond und Kinderzeugen auch. Soll das Geld wachsen, wäre bei Vollmond der richtige Zeitpunkt um es zu vermehren.

Der Glaube an den Mond raubt uns gar den Schlaf. Können wir bei Vollmond nun besser oder schlechter schlafen? Nimmt die Schlafphase oder die Einschlafphase zu? Überliefert ist auch der Aberglaube, bei Vollmond kämen mehr Kinder zur Welt. 

Bei abnehmendem Mond – am besten kurz vor Neumond – geschlagenes Holz sei haltbarer, reißt und fault nicht. Manch ein Schreiner schwört darauf. Denn der abnehmende Mond zieht angeblich Wasser aus den Stämmen. Daher soll „Mondholz“ härter sein und sich weniger verziehen. 

Es gibt inzwischen eine Unzahl an Erzeugnissen, die extra in Vollmondnächten hergestellt werden: Mondwasser, Vollmondbier, Mondwein, Vollmondsalami – die Produktauswahl für „Mondgläubige“ ist immens. In der Vollmondnacht geerntete Trauben sollen dank der mythischen Mondkräfte aromatischer sein. Davon sind auch einige Winzer überzeugt und gehen extra in diesen Nächten zur Weinlese. Alle Vollmondprodukte sollen intensiver schmecken. Das können wir nur bestätigen, wenn wir unseren Moonshine kosten. 

Der Glaube an Mondregeln und Mondmythen kann für uns Menschen also auch durchaus nützlich sein: Sie können dem Leben Sinn geben und es strukturieren. Der Erdtrabant lädt zum Träumen ein und beflügelt auch heute noch die Phantasie. Machtvoller Schein oder scheinbare Macht? Dass der Mond auf die Erde einwirkt, ist unstrittig: Mond und Erde ziehen einander an und dieser „Schwerkrafteffekt“ führt zu Ebbe und Flut.

Manche Feldmäuse bleiben bei Vollmond nachts in ihren Löchern. Das lässt sich aber auch ohne geheimnisvolle Kräfte des Mondes erklären: Bei Vollmond ist es heller und die Mäuse werden eher von Raubvögeln gesehen. Daher verstecken sie sich und warten, bis es wieder richtig dunkel ist. Andere Mondtheorien enthalten die Behauptung: Bei Vollmond, häufen sich bestimmte Phänomene, wie Schlafstörungen aber auch Suizide.

Wir werde es wohl nie erfahren, was an den Mythen um den Mond dran ist und viele Forscher werden forschen und sich widersprechen oder gar Neues belegen und dieses wiederlegen. Wir wissen es nicht. Aber eins wissen wir verdammt genau: dass der Mondschein unserem Moonshine Chicago Spirit verdammt gut getan hat. Hier geht es zu unseren Moonshineprodukten.

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