Gangster des Monats Mai – Bugsy Siegel

Moonshine Bugsy Siegel

Benjamin „Bugsy“ Siegel kam 1906 in Brooklyn, New York als Sohn jüdischer Einwanderer geboren aus Russland zur Welt. Bereits in jungen Jahren lernte er Meyer Lansky kennen mit dem er zu Zeiten der Prohibition gutes Geld mit Sprit machte. Während der intelligente Lansky seinen Verstand nutzte, war der grobe Siegel dafür bekannt seine Muskeln spielen zu lassen. Die beiden gehörten zur Kosher Nostra.

Der Gangster Waxey Gordon setzte 1932 die drei Fabrizzo-Brüder auf Siegel an. Allerdings bekam er Wind von den Plänen und tötete die Brüder zuerst. Auf der Flucht vor dem Gesetz zog er dann nach L.A.

Hier baute er sich sein Glücksspielbiz auf und hatte auch in der Prostitution seine Finger im Spiel. Auch mit einigen Stars in Hollywood freundete er sich an und mit einer der weiblichen Schauspielerinnen hatte er eine Affäre.

„Everybody deserves a fresh start every once in a while.“

Später zog er nach Vegas. Er kaufte eines der damals zwei einzigen Kasinos der Stadt und baute es mithilfe des Geldes der Cosa Nostra in „The Flamingo Hotel“ um. Es erhöhten sich die Baukosten (allerdings vor allem durch die Inflation) und nach der Eröffnung lief das Hotel auch nicht besonders gut.

Hinzu kam, dass es Gerüchte gab nach denen Siegel Geld der Cosa Nostra ins Ausland geschafft haben soll. Auf einem Treffen verschiedener Gangster in Havanna wurde der Tod des Mobsters beschlossen.

Am 20. Juni 1947 wurde Siegel ermordet, der Täter ist nicht bekannt. Er hinterließ eine Frau und drei Kinder. 

Wenn ihr wissen wollt, mit was für einem Sprit der gute Siegel seine ersten schwarzen Scheine gemacht hat: Moonshine!

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